Grand-Tour Basel – Barcelona

28.06.2021 09:02

Vom 13.06. bis zum 23.06.2021 war ich Teilnehmer bei DEM Reiseveranstalter für satt Höhenmeter, www.quaeldich.de , auf der Grand-Tour Basel – Barcelona. 10 Tagesetappen lagen vor uns 30 Teilnehmer:innen. In 4 Gruppen verschiedener Leistungsstärken wurde geradelt, jeweils von 1-2 Guides auf dem Rad begleitet. Wie in den Jahren zuvor wurden wir am Vormittag mit Getränken und Riegeln versorgt, Mittags wurde ein Buffet im Schatten aufgebaut bei dem wir uns alle stärken konnten, Nachmittags wurde ein erneuter Getränkestopp eingelegt. So kam es zu keinerlei Unterversorgung mit Flüssigkeit und Ernährungsnachschub. Zwischen 17 und 19 Uhr kamen alle Gruppen, je nach Leistungsstärke, am Zielhotel an. Duschen, Erholung, Dehnung Flüssigkeit trinken und dann zum Abendbuffet im Hotel. Während des Essens wurde der Tag rekapituliert. Schlafen. 7 Uhr Frühstück, um 9 Uhr Start der ersten Gruppe. Ein neuer Tag begann…

Wir durchradelten auf verkehrsarmen Straßen schönste Landschaften in der Schweiz (nur kurz), in Frankreich und Spanien. Das Elsass, das Juragebirge, am Doubs entlang, Richtung Zentralmassiv durch die Weinberge des Beaujolais, Richtung der jungen Ardeché gen Le Puy, durch die Bergwelt des Velay nach Mende, durch das Tarntal in den Cevennen um dann Richtung Narbonne zu radeln. Am nächsten Tag passierten wir die Grenze F zu Spanien auf dem Col de Banyuls und übernachteten dicht beim Museum von Salvador Dali in Figueres. Die vorletzte Etappe führte uns durch die wunderbare Katalanische Bergwelt…, immer „nett“ rauf und runter… Belohnung war ein tolles Hotel direkt am Strand mit entsprechendem Mittelmeer-Blick. Herrlich entspannend. Von Sant Feliu de Guixols fuhren wir entspannt auf der letzten Etappe nach Barcelona. Die letzten 20 Km auf einem wunderbaren Radschnellweg mit einer entsprechenden Radfahrer freundlichen Ampelschaltung bis direkt vor das Hotel. Es war fast wie in den Niederlanden. Im Ziel angekommen war der Jubel in der Gruppe groß, Erleichterung breitete sich aus. Alle (!) waren heil und gesund am Ziel angekommen. Durchaus keine Selbstverständlichkeit. Danach funktionierten wir ein letztes Mal: Rennrad-Demontage für den Rücktransport nach Deutschland, im Karton verpacken und beschriften. Erst dann gingen wir zum Baden an den Stadtstrand von Barcelona. Wir hatten es uns verdient. Der Abend klang mit einem exquisiten Essen im Olympiahafen aus. Die Nacht war kurz…

Für die Leser:innen, die es interessiert: wir sind 1465 km geradelt und haben dabei gute 20000 Hm überwunden. Wir hatten ½ Tag verstärkten Regen, aber am Tageszielort waren wir wieder trocken. Es war meine 6. Tour bei/mit QD. Noch nie hatten wir dabei sooo viele Defekte. Allein an dem Regentag über 23 Platten, 1 Speichenbruch und 1 Pedaldefekt. Pro Tag waren es immer (!) über 5 Platten. Pech oder auch hier wird das Material schlechter…

Und natürlich habe ich nicht nur auf das Hinterrad meines Mitradlers oder den Asphalt geschaut: Schwarzspechte, Milane, Bartgeier, Nachtigallen und einen Wiedehopf habe ich gesehen. Eine Ringelnatter war auch dabei, einige Geckos ebenso. In der französischen Hochebene vor Roussillon waren wilder Rosmarin und Thymian zu riechen, später war üppiger Geruch von blühenden Oleandern in der Luft. Herrlich.

Hier der Link zur Reise: https://rennradreisen.quaeldich.de/grand-tours/basel-barcelona/strecke/wunderbares-zentralmassiv-auf-den-spuren-der-ardechoise/

Zurück